.
Zen Dójó Shóbógendó
DAGMAR DÓKÓ WASKÖNIG
(Foto: Dagmar
Waskönig) .
ZEN
Zen ist eine der traditionsreichen
Schulen des Buddhismus und als solche ein Weg zu innerem Frieden und zur
Befreiung von allem Leiden. Er entstand im sechsten Jahrhundert in China
(chin. Ch´an) und wurde dort als die Meditations-Schule des Buddhismus
bezeichnet. Von Beginn an stand also nicht die systematische Auseinandersetzung
mit der Buddha-Lehre im Vordergrund, sondern ein praktischer Übungsweg
mit dem Zentrum der schweigenden Versenkung im Sitzen, "Zazen".
Die hierbei geübte Konzentration
von Körper und Herz/Geist gilt es, in alle Aktivitäten des Alltagslebens
hineinzunehmen. Eine von tiefem Respekt für alle Lebewesen und die
Dinge, die uns umgeben, geprägte Haltung bestimmt dabei die gesteigerte
Präsenz der Übenden. Im Besten Falle führt dies zu dem,
was im Zen unmittelbares, ungetrenntes oder erwachtes Handeln genannt wird,
in dem sich Weisheit und Mitgefühl manifestieren. Die gesamte Praxis
wird dabei zu einer dynamischen Übung mit dem Ziel, den Egoismus fallen
zu lassen.
zurück
DÓJÓ
SHÓBÓGENDÓ
Im Dójó Shóbógendó
wird Zen in der Tradition des japanischen Sótó-Zen gelehrt.
Wir beziehen uns insbesondere auf Dógen Zenji (1200 - 1253), eine
der großen Gestalten des Buddhismus, nicht nur in Japan.
Die
Leitung des Dógó liegt in den Händen von Dagmar Dókó
Waskönig, die von Taiten Guareschi Róshi autorisiert wurde
zu lehren.
Das seit 1982 bestehende
Zen Dójó Shóbógendó gründete im
Jahre 1988 zusammen mit dem Buddhistischen Bund Hannover e.V. ein Zentrum
in der Drostestraße 8. Dort steht ein für Zen-Zwecke gestalteter
Raum, ein Dójó, zur Verfügung.
Wir bieten drei Termine in
der Woche an. Während des Zazen gibt es eine Lehrunterweisung und
anschließend eine kurze Zeremonie mit der gemeinsamen Rezitation
heiliger Texte (Sútra). Einmal monatlich findet eine Einführung
für Neue statt, an der teilzunehmen Voraussetzung ist, um hier zu
praktizieren.
Im Laufe des Jahres gibt
es eine Reihe von Möglichkeiten, die Praxis in mehrtätigen "Sesshin"
(Retreats) zu vertiefen. Die verschiedenen Aspekte der Zen-Schulung - Zazen,
die Arbeit mit den Händen und das ritualisierte Einnehmen der Mahlzeiten
- können dann intensiv trainiert werden. Hervorzuheben ist ferner
das Róhatsu-Sesshin vom 1.-8. Dezember zu Erinnerung an die Erleuchtung
Buddha Shakyamunis.
Aktuelle Termine sind der
Homepage
der Deutschen Buddhistischen Union (DBU) zu entnehmen, deren Mitgliedsgemeinschaft
das Zen Dójó Shóbógendó ist.
zurück
KONTAKTADRESSE
Internet: www.zen-dojo-hannover.de;
www.dharma.de
Zen Dójó Shóbógendó
Drostestraße 8
30161 Hannover
Tel.: ( 0511) 86 48 71
oder Tel. u. Fax.: (0511)
394 17 56
Leitung:
Dagmar Dókó
Waskönig
eMail: AS-Reiseservice@t-online.de
zurück
LITERATUR
Anderson, Tenshin Reb:
EIN WARMES LÄCHELN
VOM KALTEN BERG.
Berlin 1998
Deshimaru-Roshi, Taisen:
ZA-ZEN.
DIE PRAXIS DES ZEN,
Leimen 1991
Deshimaru-Roshi, Taisen:
SHODOKA - SATORI HIER UND
JETZT,
Leimen 1982
Suzuki Roshi, Shunryn:
ZEN-GEIST,
ANFÄNGERGEIST,
Berlin 1996
Zenji, Dogen:
SHÓBÓGENZÓ,
(2 Bde.), Zürich 1977,1983
zurück
|