An die
Ökumenischen Freunde
Unserer Gemeinde
Rettet Die
Serbische-Orthodoxe Kirche in Hannover!
16. Dezember 2003
Liebe Schwestern und Brüder in Christo, liebe ökumenische Freunde,
seit 1958 existiert die Serbische Orthodoxe Kirchengemeinde in Hannover, seit 1995 hat sie ihren Sitz in einem eigenen Gebäude in der List. Dort befindet sich unsere im serbisch-byzantinischen Stil gebaute und mit Fresken gleichen Stils ausgemalte Kirche und ein Gemeindehaus.
Diese Kirche stellt sicherlich nicht nur für die Christinnen und Christen, sondern auch für alle Bürgerinnen und Bürger Hannovers eine große Kulturbereicherung dar. Daher kommen zu uns häufig Besuchergruppen, die etwas über die orthodoxe Kirche, über das Leben der Mutterkirche in Serbien, über die byzantinische Architektur, Wandmalerei und Musik, oder einfach über das Leben ihrer ausländischen Mitbürger hier in Deutschland hören wollen. Die Kirche ist ein wahrhaft allgemeines Gut. Wir sind für alle Mitbürger da.
Erwähnenswert in diesem Kontext ist auch, dass unsere Mitglieder keineswegs nur Serben sind. Auch Deutsche und Angehörige anderer Nationen sind vertreten, z.B. Georgier, Ukrainer, Bulgaren, Rumänen etc.
Leider ist die Gemeinde im finanziellen Sinne nur auf Spenden ihrer Mitglieder und Unterstützung der Ökumenischen Freunde angewiesen. Eine Unterstützung durch die Stadt oder das Land gibt es nicht.
In den letzten Jahren hat auch unsere Gemeinde unter den Folgen der allgemeinen Konjunkturschwäche erheblich gelitten. Besonders betroffen ist dabei die leistungstragende Generation der "Gastarbeiter", die die Kirche seit Jahrzehnten unterstützt haben. Zwei Drittel dieser für unsere Gemeinde sehr wichtigen Zielgruppe sind jetzt entweder Rentner – zum Teil auch Frührentner –, oder Arbeitslose und können die Kirche nicht mehr so unterstützen, wie Sie das früher getan haben.
Das Ergebnis dieser Situation ist, dass wir nun nicht mehr in der Lage sind, das Kredit, das wir für den Kirchenbau (1/3 der Gesamtkosten) aufgenommen haben, pünktlich zurückzuzahlen. Das Gemeindekonto ist daher gesperrt. Ihren finanziellen Verpflichtungen kann die Gemeinde nicht nachkommen und die Bank hat uns bereits mit der Kreditkündigung gedroht. Sollte es zu dieser Kündigung kommen, müsste man mit der Pfändung der Kirche und des Kirchenzentrums rechnen.
Die Gemeinde hat nun eine Reihe von Projekten initiiert, die zur Verbesserung ihrer finanziellen Lage führen sollten, diese sind aber mittel- oder langfristig, das Problem dagegen akut. Daher wenden wir uns an Sie, als Ökumenische Freunde unserer Gemeinde, mit der Bitte, uns in dieser schweren Lage beizustehen. Jede Einzelspende ist uns willkommen. Darüber hinaus freuen wir uns immer, Führungen in unserer Kirche zu organisieren. Sollen Sie unsere Kirche noch nicht kennen, so kann Ihr Interesse vielleicht durch einen Besuch unserer Präsentation auf der Web-Seite "Religionen in Hannover" geweckt werden (http://www.religionen-in-hannover.de/serb.htm). Vielleicht ist es möglich, in Ihrer Gemeinde auch eine Kollekte zugunsten unserer Kirche zu sammeln. Unser Chor und unsere Volkstanzgruppe wären auch bereit, in Ihrer Gemeinde aufzutreten. Womöglich haben Sie auch andere Ideen, die uns bei der Bewältigung dieser Lage helfen können.
Wenn Sie denken, dass Sie uns auf irgendeine Weise helfen können, so stehen wir jederzeit zur Verfügung und hoffen auf Ihre Rückmeldung.
Mit den besten Wünschen für eine gesegnete Weihnachtszeit und das Neue Jahr und
Mit herzlichen Grüßen
Erzpriester Milan Pejic
Unsere Kontakte:
Erzpriester Milan Pejic, Gemeindepfarrer
Handy: 0173 / 232 09 92
AB: 0511 / 394 1924
Fax: 0511 / 394 1925
Tihomir Popovic, Stellvertretender Vorsitzender des Gemeindevorstandes
Telefon: 0511 / 690 995 52
Fax: 0511 / 690 995 53
Anschrift:
Serbische Orthodoxe Kirchengemeinde in Hannover
Mengendamm 16c
30177 Hannover
e-Mail: SOKGHann@aol.com
Bankverbindung:
Evangelische Kreditgenossenschaft (EKK eG) Hannover
Kontonummer: 061 64 60
BLZ: 250 607 01