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Masjid - El - Ummah Hannover
Internationales Gebetszentrum
der muslimischen Gemeinden
MOHAMMAD AFZAL QURESHI
DAS
INTERNATIONALE GEBETSZENTRUM
Schon seit langer Zeit existieren
in der Landeshauptstadt Hannover zahlreiche Gebetsstätten für
Muslime, die vorrangig unter türkisch sprechender Leitung geführt
werden. Aus diesem Umstand wuchs vor einigen Jahren das Interesse an geeigneten
Gebets- und Meetingräumlichkeiten für Muslime aus anderen Ländern,
in denen sich dann die verschieden-sprachigen Muslime auf die Landessprache
Deutsch einigen und verständigen könnten.
Somit beschlossen Muslime
aus etwa 15 islamischen Ländern die Gründung eines eigenen
Gemeindezentrums Ende 1993. Dieses Vorhaben wurde ganz schnell realisiert
und bereits im Februar 1994 wurden die Räumlichkeiten im Grenzweg
3 am Vahrenwalder Platz angemietet, die mit öffentlichen und nichtöffentlichen
Verkehrmitteln schnell zu erreichen waren. Die Räume wurden in Eigenarbeit
fachmännisch hergerichtet. Innerhalb von ein paar Wochen bekam das
Internationale Gebetszentrum der muslimischen Gemeinde einen großen
Zulauf von Muslimen aus Asien, Afrika und Europa.
Im Oktober 2000 ist die
Gebetsstätte in der Kornstr. 25, Hannover-Nordstadt, einem zwei geschossigen
Gebäude mit ca. 440qm Fläche, umgezogen.
Das Gebet
In Masjid-El-Ummah wird täglich
5mal das Gebet gemeinsam verrichtet, es wird von einem Imam aus Äthiopien
geleitet; zwischen 10 und 50 Personen unterschiedlicher Nationalitäten
nehmen jeweils am Gebet teil. Das Freitagsgebet wird im Sommer gegen 14.00
Uhr und im Winter gegen 13.00 Uhr abgehalten. Die Predigt vor dem Gebet
wird in deutscher und arabischer Sprache gehalten. Etwa 250 Brüder
aus ca. 35 Ländern kommen, um an diesem Gebet teilzunehmen.
Am Freitag-Nachmittag
treffen sich die Schwestern mit ihren Kindern aus verschiedenen Ländern
im Erdgeschoss, um Quran und Hadith zu lernen. Die Brüder treffen
sich jeden Donnerstagabend im Obergeschoss, um ihre wöchentliche
Versammlung mit dem Thema abzuhalten, wie die diesseits und Jenseits Erfolg
bekommen kann und wie die Ummah vor dem Höllenfeuer gerettet werden
kann. Ca. 2 Stunden vor der abzuhaltenden Versammlung besuchen die Brüder
die in Hannover lebenden Muslime, um sie zu ihrem Gesprächskreis in
die Gebetsstätte einzuladen.
Soziale Arbeit
Schwerpunktmäßig
kümmern sich die Muslime um die sozialen Angelegenheiten der Muslime
und leisten Seelsorgedienst. Auch um die sozialen Randgruppen der Muslime
wird Sorge getragen und sie werden betreut. Zu diesem Zweck engagieren
sich 7-10 Brüder täglich zwei bis drei Stunden.
Das wöchentliche Arbeitspensum
wird jeweils am Dienstag nach dem Nachmittagsgebet bei der öffentlich
abgehaltenen Beratung festgelegt. An dieser Beratung kann jeder, auch Nichtmuslime,
teilnehmen und seine Vorschläge zur Lösung der angesprochenen
Themen unterbreiten.
Kontakte
Oft erhält das Gebetszentrum
Besucher aus aller Welt, die hier Vorträge abhalten und Muslime dieser
Stadt besuchen. Die Gemeindemitglieder besuchen selbst regelmäßig
3 Tage (Wochenende) im Monat die muslimischen Brüder in einem Umkreis
von 150 km um Hannover.
Unterricht
Am Samstag wird muslimischen
Kindern Quran-Unterricht erteilt. Die Kinder pakistanischer/indischer Herkunft
erhalten zudem muttersprachlichen Unterricht. Erwachsenenbildung wird auch
angeboten. Auch Kinder-Mutter-Gruppe trifft sich jeden Dienstagvormittag.
Feste und Feiern
Religiöse Feste wie,
Eid-ul- Adha, Eid-ul- Fitr, Eid-e- Miladun-Nabi und Aschura gemeinsam gefeiert.
Auch gesellschaftliche Feste
und Feiern werden durchgeführt. Islamische Trauungszeremonien finden
hier statt.
Alle Veranstaltungen in der
Moschee werden in deutscher Sprache durchgeführt. Das Gebetszentrum
enthält sich politischer Aktivitäten und verhält sich neutral.
Tag der offenen Tür
Das Internationale Gebetszentrum
der Muslime organisiert alljährlich am 3. Oktober, dem Tag der Einheit,
Tag der offenen Tür. Alle am Islam interessierte Bürger kommen
an diesem Tag und gewinnen Erkenntnisse über Islam und Muslime.
KONTAKTADRESSE
Internationales Gebetszentrum
der
muslimischen Gemeinde
in Hannover
Am Listholze 63
30177 Hannover
Tel.: ( 0511) 350 1305
Fax: ( 0511) 604 1993
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